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Copyshop

  • Bastian Sistig
  • Judith Altmeyer
  • Filomena Krause
  • Julia Salzmann
  • Josephine Hans

Die in Copyshop präsentierten, ursprünglich für eine Performance entstandenen Objekte basieren auf Erinnerungen interviewter Demenzerkrankter. Losgelöst von ihrer Herkunft und jedem konkreten episodischen Gedächtnis, das ihnen Halt verleihen könnte, werden die Objekte zu Symbolen ohne Rückhalt. Zusammengesteckt aus Stäben, Latten, zylindrischen und kubischen Formen erinnern sie an Requisiten aus Film, Theater, Freizeitparks. Man könnte einfach durch sie hindurchgehen. Sie anzünden. Sie verrücken oder wegrollen. Wegschieben. Herschieben. Hinschieben. Die Flügeltür eines Saloons; eine Stange Dynamit zum Aufsitzen; eine Art Ständer, an dem man Verkehrsschilder befestigen oder vielleicht Klopapier stapeln könnte.

Durch die Schichten ihrer gepolsterten Verpackung sind die pastellfarben angestrichenen Erinnerungen nur schwer zu entziffern. Sie sind lückenhaft – und bezeugen gerade dadurch, in ihrer Ästhetik des halb Vergessenen, die sich selbst am allermeisten ungewiss ist, am zuverlässigsten das nicht mehr Erinnerte. Die Objekte selbst sind Lücken. Alltäglichste Tätigkeiten, freigestellt aus unterschiedlichen Räumen, Zeiten und Gedächtnissen vermischen sich in ihrer Zusammenstellung zu absurden Gedankenanordnungen und möglichen Einrichtungsgegenständen unserer eigenen Geschichten.

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