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Inversum

  • Isabella Roumiantsev
  • Moritz Fabian
  • Kati Stubbe
  • Marc Szpuner
  • Melanie Hirner
  • Olivia Hyunsin Kim
  • Corinna Storbeck

Wie fühlt sich die Unendlichkeit für das Universum an? Das unendliche Große wie das unendliche Kleine in sich halten zu müssen, kann Atembeschwerden verursachen, eine Enge und Weite in der Brust, die besonders quälend wird, wenn ein physischer Körper, über den sich Spannung entladen könnte, – wie beim Universum – zu fehlen scheint.
Die Performance Inversum macht die Anspannung des Kosmos als Organismus aus vielen Organismen hör- und spürbar. Ein schwarzes Becken bildet das Zentrum des Raums, in dem sich das Publikum wie zu einem spirituellen Ritual versammelt. Es ist ein Ort des Übergangs, ein Kosmos für sich und doch Teil eines größeren Ganzen. Es öffnet sich seinem Außen und verweist doch auf ein verborgenes Inneres bzw. ein anderes Außen, in das es wie ein Portal zu führen scheint. Ein Performer tastet sich dem Becken an, tauscht Berührungen, Worte und brausende Klänge mit ihm aus.
Ein Tänzer bespielt das Becken pantomimisch. Seine Bewegungen schwanken zwischen Anschmiegung

und Angriffslust. Der Kosmos selbst bleibt ungreifbar, scheint manchmal vom Becken, dann wieder von den Performern, die das Bassin wie ein Portal in unbekannte Tiefen umstreichen, verkörpert zu werden. Auch unsere eigenen Anstrengungen, die Lücke zwischen materiellem Körper und metaphysischem Sein zu schließen, werden im Wechsel von Ruhe und Nervosität als Teil einer kosmischen Anspannung lesbar.

Performance, 60 min.

Termine:

Freitag, 4. Mai
14:15-15:15
15:50-16:50

Für die Performance ist ein Ticket erforderlich. Tickets sind kostenfrei am Empfang erhältlich.

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